Brown, Roseanne A. // A Song of Wraiths & Ruin

Format: eBook
Herausgeber: Knaur eBook (1. April 2022)
Seitenzahl der Printausgabe: 513 Seiten
Sprache: Deutsch
Aus dem Englischen von: Diana Bürgel

Klappentext:

Sie braucht sein Herz für ein magisches Ritual – er ihren Tod für das Leben seiner Schwester:
Alle fünfzig Jahre findet im Königreich Sonande das berühmte Solstasia-Turnier statt, bei dem alle Nationen des Reiches zusammenkommen, um dem Wettstreit der Champions beizuwohnen. Doch für die junge Königin Karina geht es um viel mehr: Um ihre Mutter wiederbeleben zu können, braucht sie das Herz eines Königs. Daher bietet Karina dem Gewinner des Festes ihre Hand an…

Zur gleichen Zeit kommt Malik mit seinen beiden Schwestern in die Hauptstadt Ziran, voller Hoffnung auf ein neues Leben fern von Krieg und Gewalt. Malik freut sich auf die Festlichkeiten rund um Solstasia – bis ein rachsüchtiger Geist seine kleine Schwester Nadia entführt und einen furchtbaren Preis für ihr Leben verlangt: den Tod von Königin Karina. Für Malik gibt es nur eine Chance, Karina nahe genug zu kommen, um sie zu töten: Er muss das Solstasia-Turnier gewinnen …

Meine Meinung:

Normalerweise bin ich für fiktive Welten immer zu haben. Wie Autoren sich ganze Welten mit Wesen, gesellschaftlichen Strukturen, Kulturen, Geschichte, Sprachen, etc. ausdenken, ist mir ein Rätsel. Ich bin mir sicher, dass Worldbuilding wahnsinnig schwer ist. Doch trotz Verständnis für diese Herausforderung steht und fällt damit häufig der Lesespaß.

In dem Fall von A Song of Wraiths and Ruin, einer von westafrikanischer Folklore inspirierten Fantasy-Dilogie, nimmt die Beschreibung der Welt recht viel Platz ein. Allerdings kommen die Informationen einem Info-Dump gleich in Brocken – in einem Kapitel wird man mit Namen von Orten und kulturellen Gruppen überflutet, im Nächsten scheinen die Informationen unwichtig. Ich konnte sie gar nicht verarbeiten und in den wesentlichen Momenten auch nicht abrufen. Dadurch war ich eher unbeteiligter Beobachter als mitfiebernder Fanreader. Ich war einfach nicht richtig drin in der Geschichte.
Macht das Sinn?

Die Grundidee mochte ich, die Charaktere handelten nicht immer passend, waren aber meistens sympathisch. Die Handlung hatte ein paar Längen, wurde am Ende aber spannend und hielt auch ein paar unerwartete Wendungen bereit.
Die Welt war, glaube ich, auch gar nicht so komplex. Sie wurde nur sehr schwer zugänglich gemacht.

Schade, da mir die Story sonst sehr gut hätte gefallen können. 3 Sterne.

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