Addo Elephant Park: Unterkünfte

Hallo, ihr lieben Südafrikainteressierten!

Im letzten Beitrag erzählte ich euch ein bisschen was zu dem Addo Elephant Nationalpark am Ostkap in Südafrika und wies darauf hin, dass unsere Empfehlungen zu Unterkünften folgen würden. Es ist soweit!

 

An insgesamt 3 Nächten, übernachteten wir in 3 verschiedenen Unterkünften innerhalb des Parks. Das lag allein daran, dass wir mit unserer Buchung etwas spät dran waren. Aber rückblickend betrachtet, hätte es (fast) nicht besser laufen können, denn nun kann ich einen Vergleich ziehen und euch meine liebsten Unterkünfte empfehlen:

 

Matyholweni Rest Camp:

Die erste Nacht verbrachten wir im Matyholweni Restcamp am südlichen Ende des Parks, ganz in der Nähe zu Colchester am Sundays River Mouth. Das Camp verfügt über einen eigenen Eingang. Ihr könnt also von Süden her eure Reise durch den Park starten.

Die Zufahrt war recht schön. Jedes Haus war durch hohe Hecken abgeschirmt, sodass man trotz direkter Nachbarn sehr für sich war. Wir hatten uns natürlich vorab informiert und wussten, dass wir uns selbst verpflegen müssten, da das einzige Restaurant im Park im Main Camp am Haupteingang ist. Das war aber überhaupt kein Problem. Das Haus bot eine große Küche mit allen notwendigen Kochutensilien, und sogar einen Grill auf der Veranda. Lasst nur bitte keine Essensreste herumliegen, sonst habt ihr seeeeehr schnell tierischen Besuch. Unsere Nachbarn versuchten gerade ihre Einkäufe auszuräumen, als wir eincheckten. Sie versuchten es. Ein frecher Affe hatte es sich im Kofferraum bequem gemacht, die Tüte mit den Äpfeln aufgerissen und lies es sich so richtig gut gehen. Fast niedlich – aber doch ziemlich gefährlich.
Wir waren also gewarnt, räumten unsere Reste nach dem Essen direkt weg und blieben so verschont. Wir saßen bis spät abends auf dem Balkon und schauten uns die Sterne an, die hier draußen wahnsinnig hell zu leuchten schienen.

 

Nyathi Rest Camp:

Die zweite Nacht im Addo Elephant Park war meine absolut liebste!
Ganz im Norden des Parks versteckt sich eine kleine Perle – das Nyathi Restcamp. Es wurde erst 2016 eröffnet und ist entsprechend neumodisch gestaltet. Jede Unterkunft verfügt über eine kleine Küche, zwei große Balkons, eine eigene Braii-Stelle und einen privaten Splashpool! Die große, runde Badewanne mit Blick ins Grüne war auch ein absolutes Highlight.
Die Nordseite des Parks ist nur für Gäste des Nyathi Restcamps zugänglich – ansonsten bekommt man diese bergige Landschaft nur auf einem der Reitausflüge zu sehen. Die Landschaft hebt sich positiv von dem Rest des Parks ab. Man fühlt sich wirklich wie im Dschungel. Ein Portier ist 24h am Tag anwesend, begrüßt alle Gäste und lässt sie wissen, wo sie ihn im Notfall erreichen können. Nach unserem üppigen BBQ hatten wir so viel Grillgemüse, Würstchen und Süßkartoffeln übrig, dass wir ihm eine große Portion vorbei brachten – ich befürchte, dass wir den armen Kerl geweckt haben… Hoffentlich hat es wenigstens geschmeckt…

 

Safarizelt im Main Camp:

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Die letzte Nacht verbrachten wir in einem der Safarizelte im Main Camp. Zelt hört sich erstmal sehr basic an, aber diese Zelte sind mannshoch, warten mit einem großen Holzbett, einer Kommode und einem Kühlschrank auf und haben Strom. Die große Veranda mit Blick in den Park ist ein schönes Feature.

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Glamping statt Camping.
Vorteil des Main Camps liegt eindeutig im Restaurant- auch wenn dieses qualitativ jetzt nicht so wahnsinnig gut war – und der Möglichkeit an Nachtsafaris teilnehmen zu können. Wir buchten uns zwei Plätze und nach Einbruch der Dunkelheit ging es im offenen Jeep los. Wir sahen zwar keine Löwen bei der Jagd, aber andere nachtaktive Tiere. Der Guide konnte uns zudem mit vielen interessanten Informationen füttern.
Nach der Nachtsafari kamen wir zurück in unser Zelt und ich musste mit einer Spinne Bekanntschaft machen. Zu sagen, es war die größte Spinne, die ich je gesehen habe, wäre maßlos untertrieben. Sie hatte einen Durchmesser weit größer als Tristans Hand! Unmöglich hätte ich hier auch nur ein Auge zumachen können. Ja, eigentlich vollkommen unnötig. Ja, ich war mir bewusst darüber, dass ich vielleicht dem ein oder anderen Tier begegnen würde. Ja, ich habe absolut überreagiert. Aber zu ahnen, dass Spinnen und Käfer die Unterkunft mit uns teilen, und sie life und wahrhaftig über dem Bett sitzen zu sehen, ist doch ein gewaltiger Unterschied. Ich wanderte aus und schlief die Nacht im Auto. Das Bild wird der Spinne bei Weitem nicht gerecht!

 

Die Unterkünfte innerhalb des Parks könnt ihr direkt über die Sanparks-Website buchen. Ich hatte Probleme mit dem Bezahlvorgang, der Kundenservice konnte mir aber weiterhelfen und hat statt der Zahlung mit Kreditkarte auch eine manuelle Überweisung gestattet.

Falls ihr euch für eine der Unterkünfte entscheidet, wünsche ich euch viel Spaß! Ihr werdet es nicht bereuen!! 🙂

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