Kapstadt: Die Kap-Halbinsel

Hallo, ihr Lieben!

am Tag nach unserer feuchtfröhlichen Weintour durch Stellenbosch und Franschhoek ist uns weniger nach Trinken und mehr nach Erkunden. Deshalb mieten wir kurzerhand ein Auto und stellen uns der Herausforderung „Linksverkehr“, um die Kap-Halbinsel zu besuchen.

Wir fahren beide zum ersten Mal im Linksverkehr und AHHHHHH! es fühlt sich so merkwürdig an! Aber wir gewöhnen uns recht schnell daran, da die Straßen in gutem Zustand sind und der Verkehr sehr übersichtlich geregelt wird (ganz anders als in anderen Teilen der Welt… *hust*Kambodscha*hust*).

Wir fahren also südlich auf Chapman’s Peak Drive, einer landschaftlich empfehlenswerten Route, die gegen Bezahlung von R45 befahren werden kann. Wir kommen nur langsam voran, weil wir unterwegs mehrfach anhalten müssen, um die Schönheit der Natur zu bewundern. Am Strand von Nordhoek können wir uns einfach nicht zurückhalten, verstauen die Wertsachen so, dass man sie nicht sehen kann, schließen das Auto ab, ziehen die Schuhe aus und schlendern am Wasser entlang. Pudrig weißer Sand zwischen den Zehen, blauer Himmel, blaues Wasser – the key to happiness!

 

 

Dann gehts endlich weiter gen Süden zum Kap der guten Hoffnung. Wir erklimmen die Stufen zum Leuchtturm – nicht ganz schmerzfrei, da ich noch immer einen Mörder-Muskelkater habe von unserem Abstieg vom Tafelberg. Aber die Aussicht ist wirklich absolut atemberaubend – das kann man nicht leugnen! Es ist nur viel zu voll. So viele Touristen! Jeder zweite spricht deutsch, man muss wirklich aufpassen, was man so von sich gibt. Und dabei ist noch nichtmal Hauptsaison!

Also schauen wir uns alles schnell an und machen uns dann auf den Weg zum berühmten Schild, das das Kap der Guten Hoffnung als den südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents ausweist. Nach einigem Anstehen, dürfen wir endlich unser obligatorisches Touri-Bild knipsen und flüchten dann ganz schnell an einen etwas friedlicheren Teil des Nationalparks. Wir laufen den Strand entlang und über Dünen bis wir uns plötzlich von Angesicht zu Angesicht mit einem gigantischen Strauß wiederfinden. Er sieht uns durch zusammengekniffene Augen an – eine Warnung – ich sag euch, wenn Blicke töten könnten!! – und bringt uns so dazu, ganz schnell das Weite zu suchen.

 


Nächster Halt auf unserer Kaptour: Boulder’s Beach in Simon’s Town.

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Geschützt von riesigen Granitfelsen, die Wellen und Strömungen aussperren, ist dieser Strand der perfekte Badestrand für Kinder – und Pinguine. Ich wusste, was mich erwarten würde, aber die schiere Anzahl überrascht mich doch! Hunderte und Aberhunderte von Pinguinen sowie einige freche Dassies – so super süß!

Alle, die noch ein wenig mehr Zeit haben als wir, sollten vermutlich in Hout Bay und Muizenberg anhalten. Wunderschön, soweit wir im Vorbeifahren sehen konnten!

 

Zum Abendessen treffen wir uns mit einigen Freunden im Africa Café (Reservierung notwendig!). Es erscheint uns zunächst total überteuert, aber dann bekommen wir unser Essen und WOW – so reichhaltig und man kann um Nachschub bitten. Man serviert uns:

Marokkanischen Brokkoli Salat: Knuspriger roher Brokkoli mit gerösteten Mandelflocken und Cashew Mayonnaise
Botswana Seswaa Masala: Springbok Curry
Tanzanianische Sesam Hühnchen Kebabs
Äthiopischer Kokosnuss Curry Dip: Leckerer Mix aus roter Paprika, getrockneten Tomaten, Kokosmilch, Honig und Gewürzen
Scharfe Soweto Hühnchen Sticks
Africa Café Butternut & Leek bake: Gebackenes Gemüse mit karamelisierten Zwiebeln und Sonnenblumenkernen
Gefüllte Senegali Papaya: Ausgehüllte Papaya mit Reis und süßem Paprika-Relish
Congo Salad: Frisches Gemüse und saisonales Obst mit Orangendressing
Kenyan Channa Fish: Hecht in Kichererbsenmehl paniert und frittiert
Äthiopischer Lab: Weichkäse mit frischen Kräutern

Wir bestellen uns noch einen Nachtisch und genehmigen uns einige Cocktails während die Mitarbeiter uns ein à cappella-Konzert liefern. Irgendwann wird es Zeit für die Rechnung (ca. R900 für Tristan und mich inkl. Getränke und Trinkgelder). Dann geht es zurück in unser Airbnb – vollgestopft und kugelrund und glücklich -, um Kraft zu tanken für den nächsten Tag.
Denn morgen starten wir unseren großen Roadtrip (/afrikanisches Abenteuer). Wir können es gar nicht erwarten, mehr von diesem schönen Land kennenzulernen!

 

 

 

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