Bezwungen

Teil 3 der Slated-Trilogie von Teri Terry
Zu Rezension von Band 1

Taschenbuch: 376 Seiten
Verlag: FISCHER KJB (25. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Shattered
Aus dem Englischen von: Petra Knese
ISBN: 978-3733504243


Klappentext:

Kyla, 16, wurde geslatet: Ihr Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert. Denn sie sei eine gefährliche Verbrecherin, sagt man ihr.

Doch Kyla beginnt sich zu erinnern. Und ihre Erinnerungen sind gefährlich. Kyla wird gejagt. Von den Lorders, den Agenten der Regierung, die sie slaten ließ. Von den Terroristen, die sie für ihre Zwecke benutzen wollen. Auf der Flucht enthüllt sie nach und nach das Geheimnis ihrer Herkunft, und sie findet endlich ihre totgeglaubte Mutter. Kyla wurde als Kind entführt. Doch das ist nur ein Teil eines noch dunkleren Geheimnisses…

 

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Kurze Inhaltsangabe:

Nach dem missglückten Anschlag von dem Anführer der Free UK auf Kyla, sucht diese Unterschlupf bei Ihren Freunden von der MIA. Die Organisation verhilft ihr zu einem neuen Aussehen, einer neuen Identität und einem Platz in einem Wohnheim für Mädchen – welches von Kyla’s Mutter Stella geleitet wird. Endlich kann sie ihre Mutter kennenlernen. Doch unter ihren wiederkehrenden Erinnerungen sind einige, die sich nicht mit dem decken wollen, was Stella ihr erzählt. Kann sie ihr trauen? Warum möchte sie Kyla nichts über deren Vater anvertrauen? Wie soll sie sich ihrer eigenen Großmutter gegenüber verhalten, die mit den Lordern gemeinsame Sache macht?
Als Kyla mehr über sich und ihre Vergangenheit herausfindet, kommt sie sogleich hinter einige Geheimnisse, die sie ihr Leben kosten könnten, während sie zeitgleich darum bangt, nicht aufzufliegen.

 

Meine Meinung:

Terry’s Schreibstil bleibt weiterhin flüssig und spannend. Die Sätze sind eher knapp und nüchtern und halten sich nicht mit allzu vielen Details auf.
So kam ich zwar sehr schnell durch die drei Bände, hatte aber das Gefühl kein richtiges Bild von dieser Gesellschaft in der Zukunft bekommen zu haben.

Band 3 knüpft da an, wo Band 2 endet. Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten zurück in die Geschichte zu finden. Viele Dinge, die in Band 2 passiert waren und grundlegend für Band 3 sind, waren mir einfach entfallen. Aber bei Kylas vielen Namen und Familien ist es vielleicht nicht ganz verwunderlich, dass man gelgentlich verwirrt ist.

Die Auflösung um Kylas Hintergrund hat mich nicht komplett umgehauen. Sie war mir im dritten Band ein wenig zu passiv. Letztendlich trägt sie nicht wirklich viel zu dem lange erwarteten Umbruch bei, sondern beeinflusst ihr näheres Umfeld eher passiv, sich für Veränderungen einzusetzen. Ich hätte mir stattdessen etwas mehr aktives Handeln durch Kyla gewünscht.

*Achtung, ab hier Spoiler!*

Sehr gut gefallen hat mir die Liebesgeschichte, die die Handlung zu keiner Zeit dominiert. Insbesondere das Ende, von dem viele ja eher enttäuscht waren („Er klaute sich ein Auto und verschwand“), fand ich absolut spitze. Kyla steht Ben bis zum bitteren Ende bei. Das macht sie sehr sympathisch, auch wenn man sich eigentlich wünscht, dass sie andere Entscheidungen in Bezug auf ihr Liebesleben trifft. Dass Ben am Ende abhaut, überraschte mich nicht. Er war nicht so ein Sympathieträger wie Aiden und durch die wiedergewonnen Erinnerungen auch nicht mehr der Alte. Dass Kyla und er sich nach dem Eingriff entfremdeten, empfand ich also nicht als überraschend oder dramatisch.

Ich fand den finalen Band insgesamt so, wie auch die ganze Geschichte. Stabil gut, aber nicht außergewöhnlich.

Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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