Endgame – Die Hoffnung

von James Frey
Band 2 der Endgame-Trilogie
Band 1: Endgame – Die Auserwählten
(Rezension)
Band 3: Endgame – Die Entscheidung (Rezension)

endgameGebundene Ausgabe: 592 Seiten
Verlag: Oetinger (19. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Sky Key
Aus dem Englischen von: Eva Wandel und Ben Dreyer
ISBN: 978-3789135248

 

 


Klappentext:

Zwölf waren auserwählt, aber nur neun haben überlebt. Das gnadenlose Spiel geht weiter. Nachdem Sarah den ersten Schlüssel gefunden hat, ist sie gemeinsam mit Jago nach London geflüchtet. Doch auch dort spitzen sich die Dinge zu – bis zu dem Punkt, an dem Jago den Auftrag erhält, Sarah zu töten. Wie wird er sich entscheiden? Und wollen die beiden wirklich noch weiter Teil eines Spiels sein, das ihre Liebe zerstört?
Auch die anderen Spieler müssen sich entscheiden: Spielen sie noch nach den Regeln von Endgame oder nach ihren eigenen? Denn längst glauben nicht mehr alle von ihnen, dass Endgame der richtige Weg ist…

 

Informationen über den Autor und das Multi-Media-Projekt „Endgame“ findet ihr in diesem Artikel der Welt.

 

Kurze Inhaltsangabe:

Nach den nervenaufreibenden Ereignissen in Stonehenge, flüchtet Sarah gemeinsam mit Jago. Doch bald schon werden sie aus ihrem Versteck getrieben und müssen anderweitig Unterschlupf suchen. Sarah will nur eines: Nach Hause. Sie braucht ihre Familie, um über Christophers Tod hinwegzukommen. Christopher’s Tod, für den sie selbst verantwortlich ist. Außerdem muss sie akzeptieren lernen, dass sie das entscheidende, den Großteil der Menschheit vernichtende, Ereignis in Gang gesetzt hat. Weit ab von ihr Vertrauten, feststeckend in einem Spiel, das sie umzubringen droht, scheint über ihr die ganze Welt zusammen zu brechen.
Jago jedoch hat andere Pläne und lenkt das Flugzeug kurzerhand nach Peru während Sarah schläft. Er möchte den Erdschlüssel einer Weisen seines Geschlechts zeigen, um so mehr über ihn zu erfahren. Doch kaum kommen die beiden in Jago’s Elternhaus an, wird Sarah gefangen genommen. Hat Jago sie verraten?

Unterdessen arbeitet Aisling mit professioneller Hilfe an einem Plan, die fürchterlichsten aller Spieler zu beseitigen und das Spiel zu stoppen bevor noch mehr Unschuldige ihr Leben lassen müssen.

Hilal sucht währenddessen nach Ea, dem unbekannten Bösen, einem der keplers, der die Erde für sich beanspruchen möchte, um ihn zu töten und so auf seine Art Widerstand zu leisten. Doch wie kann er ein Wesen töten, das er nicht kennt und das nicht bloß seit Jahrtausenden auf der Erde wandelt, sondern zudem noch mächtiger und einflussreicher ist, als er sich träumen lässt?!

An Liu, Baitsakkhan und Maccabee spielen weiterhin auf Tod. Wie erfolgreich werden sie sein? Wie viele töten bevor ein jeweils anderer ihnen den Garaus macht?

Shari wird mehr und mehr geplagt von fürchterlichen Albträumen, die sich stets um ihre kleine Tochter Alice zu drehen scheinen. Welche Rolle spielt Alice in der vertrackten Geschichte? Wie kann sie sie bloß aus Endgame heraushalten und gegen so viele verbliebene blutrünstige Spieler beschützen?

 

Meine Meinung:

Das Buch ist, wie sein Vorgänger, in kurzen Sätzen und mit zahlreichen Wiederholungen geschrieben. Die Schreibweise macht es spannend, legt Emphasis auf gewisse Dinge und vermittelt einem das Gefühl von extremer Schnelllebigkeit. Zwischenzeitlich fühlte ich mich wie in einem James Bond oder Mission Impossible – vor allem mit den Beschreibungen der Kampfanzüge und Ninja-ähnlichen Aufmachungen. Frey schafft es, Waffen und Fahrzeuge zu benennen und zu beschreiben ohne den Fluss der Geschichte zu stören oder es nach einem Auszug eines Magazins klingen zu lassen.
Die Charaktere sind teils blutrünstig, rachsüchtig, verunsichert, traurig, verzweifelt, ehrgeizig, und vor allem sind sie nicht auf den Mund gefallen, ja stellenweise sogar etwas vulgär. Und gerade das macht sie authentisch. Von einem Haufen Killer würde man wohl nichts anderes erwarten.

Leider waren mir einige Handlungsstränge etwas zu weit hergeholt: Hinter der ganzen Geschichte um Ea steckt sicherlich mehr, als wir zu diesem Zeitpunkt erahnen können, aber wirklich zugesagt hat mir der Kampf gegen den übernatürlichen Bösen nicht, ganz abgesehen davon, dass er doch recht schnell beendet wurde.
Vor allem die psychischen Entwicklungen der Spieler finde ich jedoch sehr spannend. Wie weit sind sie bereit zu gehen? Können sie über sich hinauswachsen? Müssen sie ihre Prinzipien aufgeben, um zu überleben? Wem kann man trauen und wem nicht?

Das Ende dieses Bandes war sehr spannend für mich, weil es endlich alle an einen Ort verschlägt und allein diese Tatsache schon ein richtig schönes Gemetzel erahnen lies.
Ob die Geschichte tatsächlich in einem Blutbad endet, müsst ihr aber schon selbst herausfinden!

Von mir gibts 3,5 von 5 Sternen für den zweiten Band (Science Fiction ist eigentlich auch nicht so meins, und in diesem Band waren verstärkt Elemente aus der Science Fiction erkennbar). Auf den dritten Band, der im Oktober erscheinen wird, freue ich mich schon und bin sehr gespannt, wie die Spieler die Welt vor der endgültigen Katastrophe bewahren wollen… Fiebert mit!

 

TEAM SARAH & JAGO!
TEAM AISLING!
TEAM HILAL!
TEAM SHARI! ****SPOIIIILEEEER**** (Ja, ich glaube, dass sie noch lebt!!)
nicht notgedrungen in dieser Reihenfolge… Sarah nervt mich manchmal. Sie hatte bisher mehr Glück als sonst etwas. Hilal scheint ein guter Typ zu sein, aber ich konnte noch keinen richtigen Draht zu ihm finden. Shari hat mich eigentlich immer begeistert, bis zu dem Punkt, an dem sie sich aufführt wie eine Irre… Lest das Buch, um zu erfahren, was ich meine!! 🙂

 

 

 

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6 Antworten zu Endgame – Die Hoffnung

  1. tarlucy schreibt:

    Ich habe Band 1 gelesen…aber schon ewig her…ich musste dann noch lange auf Band 2 warten….und bin jetzt total raus…aber das zweite liegt schon auf dem SuB…muss nur mal nach oben hüpfen und stark winken…:-)

    Gefällt 1 Person

  2. chaoskingdom schreibt:

    Ohohohoh, ich mag Aisling Kopp total gern. Das ist meine persönliche Favoritin! *.*
    Hilal mag ich auch. Und Shari und Alice waren auch cool. Ich bin gespannt!
    Sarah ist mir manchmal auch etwas nervig. Beste Freunde werden wir wohl nie.

    Gefällt mir

  3. Pingback: Monthly Motivation: August 2016 | weltentzückt?

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