Amsterdam: Ein Kurztrip

Hallo ihr Lieben!

Zurzeit genieße ich eine Woche kostbaren Urlaubs – zuhause. Nach unserem Umzug wollen wir unser Geld lieber für einen längeren Trip im Sommer sparen.
Aber spontan dachten wir uns, ein kleiner Tagesausflug wäre schon drin.

Sonntags ging es nach Krefeld zum verkaufsoffenen Sonntag und abends weiter nach Geldern, wo wir in einer kleinen Pension einkehrten.
Bei einer herrlichen Gurkensuppe mit kleiner Lachseinlage, serviert von der Hausherrin persönlich, ließen wir den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen brachen wir nach dem Frühstück auf Richtung Amsterdam. Die Fahrt dauerte knappe 2 Stunden.
Das Auto wurde in der Park & Ride Garage RAI abgestellt. Den Fehler nach Amsterdam hinein zu fahren werde ich wohl nie wieder machen. Ständig hatte man Angst, jemanden zu überfahren. Amsterdam zählt vermutlich mehr Fahrräder als Einwohner.
Park & Ride RAI also, wo man wochenends oder unter der Woche ab 11 Uhr bei Befolgung der Park & Ride Vorgaben nur einen Euro für das Parken zahlt. Eben schnell ein Tram-Ticket gezogen und ab ging es mit Linie 4 zum Hauptbahnhof Amsterdam.

Als Erstes zog es uns in die Sky Bar des Hilton Hotels direkt am Bahnhof. Von hier aus konnten wir quasi die ganze Stadt überblicken. Der Ausblick wäre bei Sonnenschein bestimmt noch schöner gewesen, aber wir waren schon froh darüber, dass der Regen einen Augenblick pausierte.
Vom Hilton liefen wir die Warmoesstraat entlang ins Zentrum. Hier reihte sich zunächst Restaurant an Restaurant: Argentinische Bars, BBQs, Waffeln und Crêpes, American Breakfast – alles, was das Herz begehrt. Ich wurde schwach und kaufte mir in „The Pastry Room“ eine Waffel mit hauseigener Nussnougatcreme, eine heiße Schokolade und einen Schoko-Müsli-Keks für später. Mit insgesamt €9,60 gestaltete sich das ganze für Amsterdam auch ziemlich preiswert.

Ausreichend gestärkt und dem Zuckerschock nah, zog es uns dann zurück auf die Hauptstraße. Das Van Gogh-Museum hatten wir bei dem letzten Amsterdamaufenthalt bereits besucht.
Dieses Mal entschieden wir uns – *Trommelwirbel* – für das Sexmuseum.

Ja, ein Sexmuseum. €4 Eintritt pro Person. Hier erfuhren wir allerhand Interessantes zu dem Thema im Laufe der Zeit, sahen so einiges, auf das wir durchaus hätten verzichten können, und lachten so viel, wie schon lange nicht mehr! 😀


Auf dem Weg ins Zentrum kamen wir anschließend am Amsterdam Dungeon vorbei. Ich grusele mich zum Sterben gern und schleifte meinen Freund mutig mit. Später sollte ich ihm geduckt hinterherlaufen, schön versteckt, sodass mir auch ja nichts passierte.
Doch er wäre nicht er, wenn er die letzte Szene und die Aufforderung, die Hexen unter uns anzuschwärzen, nicht genutzt hätte. Auf die Frage, wo die Hexen seien, rief er „Here! Here’s the witch!“ und schob mich in Richtung des Scheiterhaufens. Alle lachten, ich zitterte und spielte dennoch mit. Meine Anklageschrift verriet mir heimlich, was geschehen würde (Gott sei dank ist mein Englisch gerade gut genug!).
Man kettete mich an, verbrannte mich und versteckte mich mithilfe von einigen Special Effects. Dann wurde ich befreit und durfte meiner Gruppe zur nächsten Inszenierung folgen. Ein fürchterliches Vergnügen, das jeder einmal erlebt haben sollte! Mit €22,00 pro Person sicherlich kein Zuckerschlecken, aber Wert war es uns doch allemal!  Die Dungeons gibt es übrigens auch in Hamburg, Berlin, New York und einigen anderen Metropolen dieser Welt.


Nachdem wir noch eine Runde durch die Stadt gedreht hatten, traten wir den Heimweg an.

In Roermond stoppten wir und wagten einen kleinen Einkaufsbummel im Designer Outlet, ergatterten aber nur je eine reduzierte Fossil-Uhr. Einen kleinen Snack noch im La Place und dann hieß es für uns: Schicht im Schacht!

Das war ein schöner kleiner Urlaubsausflug!!

 

 

Amsterdam ist eine dieser Städte, die man immer und immer wieder besuchen kann ohne dass sie je langweilig wird – und das nicht wegen diverser bei uns verbotener Substanzen. 😉

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7 Antworten zu Amsterdam: Ein Kurztrip

  1. olafrostek schreibt:

    Sehr schöner BlogBlogeintrag und Bilder über Amsterdam? 🙂
    Ich bin am Wochenende dort und habe jetzt eine Frage.
    Was muss ich befolgen um beim P+R nur 1 € zu zahlen?

    Gefällt mir

    • lisaroundtheglobe schreibt:

      Das Kennzeichen wird bei der einfahrt gescannt, man bekommt also keine parkkarte. Bevor man das parkhaus verlässt, muss man sich ein park & ride ticket am automaten kaufen. Mit diesem ticket kommt man in das zentrum und wieder zurück. Bei tramfahrten immer ein- und auschecken. Der letzte checkin muss in der innenstadt erfolgen, die parkgebühren innerhalb von einer stunde nach dem letzten auschecken durch einführen des tramtickets und eingabe des kennzeichens beglichen werden. Achtung: umsteigen nur an entsprechend gekennzeichneten haltestellen! Die infos findet man auch auf einer stadtkarte, die es in vielen verschiedenen sprachen an dem automaten im parkhaus gibt. Vorher informieren, ob ein event stattfindet! Während events wird das parkhaus nicht zu park & ride-zwecken genutzt.

      Viel spaß!!

      Gefällt 1 Person

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