Rückblick 2015

Ich habe dieses Jahr ziemlich nachgelassen, was das Lesen angeht. Die erste Hälfte des Jahres bin ich beruflich gependelt, habe Überstunden geschoben ohne Ende und abends meist Sport getrieben. Dazu kam unsere große Reise nach Kambodscha im März – mit der ich diesen Blog hier startete.
Die zweite Hälfte des Jahres haben wir der Wohnungssuche und dem Umzug gewidmet. Bitte verzeiht mir. Und auch das Bloggen stellt sich momentan als schwierig dar. Nach unserem Umzug haben wir noch immer kein Internet zuhause.

Nun aber zu dem Wesentlichen, einem Jahresrückblick, den ich mir unverschämter Weise von Jule von Jules Leseecke „geliehen“ habe:

Buch des Jahres:
Für mich ganz eindeutig Elias & Laia von Sabaa Tahir. Die Spannung hat mich von Anfang bis Ende gepackt und mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Die Charaktere sind unglaublich gut gelungen und verleihen dem Buch das gewisse Etwas.

Flop des Jahres:
Obsidian von Jennifer L. Armentrout – habe nur das erste Buch gelesen, das allerdings bis zum Ende, in der ständigen Hoffnung, dass es noch besser würde. Ich fand die Geschichte unglaubwürdig und wenig originell, ein Twilight-Abklatsch. Ja Freunde, die Twilight verabscheuen! Die Autorin dieses Buches versucht es, kommt aber an Twilight nicht heran. Ist natürlich subjektiv – ich glaube es gibt mittlerweile schon 4 Bände? Also finden scheinbar andere mehr an dem Buch als ich.

Größte Überraschung:
Juwel – Die Gabe von Amy Ewing. Der Klappentext erinnerte mich zu sehr an Kiera Cass‘ The Selection, als dass ich es mir eigenständig gekauft hätte, da das Ende von The Selection mich ein wenig enttäuscht hatte. Aber auf Anraten der Dame meiner Buchhandlung, entschied ich mich dafür. Gott sei Dank! Das Juwel ist voller Emotionen, und wenn auch etwas befremdlich, von Anfang an packend. Es hat mich verzaubert und ich freue mich auf Band 2.

Bester Pageturner:
Oh, das ist schwer. Elias & Laia hatte ich ja schon angesprochen. Passagier 23 von Sebastian Fitzek hatte ich wirklich flott durch. Und auch Band 1 und 2 aus der Legend-Reihe von Marie Lu ist mir runtergegangen wie Öl.

Dickster Schmöker:
War dieses Jahr keiner dabei. Die Bücher, die ich gelesen habe lagen alle so zwischen 400 und 500 Seiten.

Liebste Reihe:
Die Auslese von Joelle Charbonneau wegen des tollen Cliffhangers am Ende. Von dieser Reihe erhoffe ich mir noch sehr viel. Der zweite Teil ist schon erschienen und ich freue mich riesig darauf, ihn zu lesen!

Schlimmster Buchmoment:
Als Hazel, Violets Schwester im Juwel – Die Gabe, ihr vorwirft: „Das sind wir für dich? Eine Rechnung, die du begleichen musst, bevor du losziehst und in einem Palast im Juwel lebst?“ Ich habe selbst einen kleinen Bruder und die Vorstellung ihm so fremd geworden zu sein wie Violet Hazel hat mich wirklich mitgenommen.

Enttäuschendes Ende:
Kiera Cass‘ The Selection. Warum? Das Gerüst dieses Buchs ist so verdammt gut. Ich hätte mir einfach mehr erhofft. Das Ende verbringt man mit America im Bunker statt im Geschehen.

Liebster Held:
Elias, oder Veturius. Wie auch immer man ihn nennen will. ❤

Liebste Heldin:
Ironischerweise America Singer aus Kiera Cass‘ The Selection.

Liebstes Paar:
Vermutlich Day und June aus der Legend-Reihe von Marie Lu.

Nervigste(r) Held(in):
Aspen aus The Selection. Wenn er ihr nicht in den Palast gefolgt wäre, hätte Cass uns das ganze Geschwafel über „Für wen soll America sich nur entscheiden?!“ ersparen können, weil doch sowieso die ganze Zeit klar war, wen sie wählt.

Fieseste(r) Gegenspieler(in):
Diesen Platz teilen sich die Kommandantin von Schwarzkliff aus Elias & Laia und Elena, die Bordärztin aus Fitzeks Passagier 23. Beide sind scheinbar gefühlstot und grausam zugleich.

Liebste Nebencharaktere:
Helena und Izzy aus – dreimal dürft ihr raten! – genau, Elias & Laia.

Lachkrampf:
Am ehesten wohl noch in Die Müttermafia von Kerstin Gier.

Heulkrampf:
Ein Tränchen bei dem genannten Moment in Das Juwel – Die Gabe. Den letzten Heulkrampf hatte ich als Dumbledore in Harry Potter und der Halbblutprinz stirbt. Oh Gott – eine halbe Stunde geheult und einen kleinen Bruder am Rockzipfel gehabt, der unbedingt wissen wollte, was passiert ist und leider auf die deutsche Ausgabe warten musste. Das waren noch Zeiten… Das waren noch Bücher ❤

Bestes Setting:
Kreuzfahrtschiff war mal was anderes. Aus diesem Grund Passagier 23.

The Big Screen:
Welches der gelesenen Bücher soll verfilmt werden? Na, ALLE. Bei meinem Glück wirds auch so kommen. Ich habe scheinbar so einen Mainstream-Geschmack was Bücher angeht, dass die meisten immer verfilmt werden.

 

 

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