Die Tempel von Angkor Wat

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Endlich ist es soweit… Nach insgesamt 22 Stunden Reisezeit verlassen Tristan und ich die Maschine der China Southern Airlines am Flughafen Siem Reap. Der Flughafen ist klein; wir werden auf dem Rollfeld abgesetzt und dürfen den Flughafen erst betreten nachdem wir einen Ebola-Wisch ausgefüllt und auf einen Stapel bereits abgegebener Formulare gelegt haben, die am Ende des Tages vermutlich vergessen werden. Doch wir sorgen uns um etwas ganz anderes.

Nervös treten wir an den Schalter und gestehen, ohne Visum angereist zu sein.
„Das macht dann $30“ Das wars… So einfach! Keine Rennerei zur Botschaft oder teures Porto… Letztendlich zahlen wir nur knapp die Hälfte von dem, was man uns in Deutschland für ein Visum abgenommen hätte! Glücklich darüber, so leicht ein gültiges Visum bekommen zu haben, verlassen wir den Flughafen voller Euphorie auf das was kommen mag. Nur um dann voller Schrecken feststellen zu müssen, dass niemand da ist, um uns abzuholen, wie zuvor mit dem Hotel vereinbart. Wir wollen eine Weile warten, aber bereits nach einigen Minuten wird es uns in den dicken Klamotten zu heiß und wir nehmen uns ein TukTuk zu unserem Hotel im Stadtkern, wo wir uns vorab über booking.com ein Zimmer gebucht hatten.

Diese erste TukTuk-Fahrt ist beängstigend, denn in Kambodscha gibt es keine offensichtlichen Verkehrsregeln, ausgenommen, dass nicht angehalten und zur Warnung stets gehupt wird. Auf dieser 20-minütigen Fahrt erleide ich gefühlte 100 Herzinfarkte, letztendlich kommen wir aber doch wohlbehalten in unserem Hotel „Home Sweet Home“ (0111 Wat Bo Village – $8/Nacht mit Ventilator, $10/Nacht mit A/C) an. In unserem sauberen Zimmer mit kleinem Balkon fühlen wir uns sehr wohl und schlafen bei auf Hochtouren laufendem Ventilator schnell ein.

Der Große Rundgang

Wie vereinbart, werden wir am nächsten Morgen bereits um 05:00 Uhr von unserem TukTuk-Fahrer abgeholt und zur Pforte zu den sich auf über 400 Quadratkilometer erstreckenden Tempelanlagen gebracht. Dort lassen wir je $40 für einen Drei-Tages-Pass, was angesichts der gut erhaltenen Tempel gerechtfertigt ist. Ein Tag kostet $20, sieben Tage, die innerhalb eines Monats genommen werden müssen, liegen bei $60. Der Checkpoint ist täglich von 04:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
$20 für den TukTuk-Fahrer sollten sich im Nachhinein als etwas überteuert erweisen, aber da es sich um unseren ersten Tag und die ersten Ausgaben handelt, wir noch gar nicht recht wissen, was hier geschieht und wie es hier zugeht und der TukTuk-Fahrer uns tatsächlich den ganzen Tag chauffiert, können wir uns darüber gar nicht aufregen. Anderen, die den 26km langen Rundgang mit einem TukTuk angehen wollen, empfehle ich, den TukTuk-Fahrer nicht über das Hotel zu buchen wie wir, sondern einen auf der Straße anzusprechen und ihn auf etwa $12 für den ganzen Tag herunterzuhandeln.

Als erstes bringt uns der Herr zum Sonnenaufgang nach Angkor Wat… uns und tausend andere…

Angkor Wat bei Sonnenaufgang

Angkor Wat bei Sonnenaufgang

Menschenmassen

Menschenmassen

Angkor Wat ist das größte sakrale Bauwerk der Erde. (*alle Informationen bzgl. der Tempel stammen soweit nicht anders vermerkt aus Andreas Neuhauser’s Kambodscha, einem Reiseführer von Reise Know-How). Erbaut wurde der Tempel von Suryavarman II. in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Ursprünglich war der Tempel dem Gott Vishnu geweiht, später jedoch in einen buddhistischen Tempel umgewandelt.

Das äußere Erscheinungsbild von Angkor Wat zeichnet sich durch fünf Türme (Prasat) in Form von Lotusblüten aus. Zuerst entstand der zentrale und mit 65 Metern auch höchste Turm. Dieser ist von vier weiteren kleineren Türmen umgeben. Dem Hinduismus zufolge stellt der große Turm den mystischen Berg Meru dar – den heiligen Berg im Zentrum des Universums – wo der Hindu Gott Vishnu wohnt. Die Anzahl fünf stellt die Gipfel des Bergs Meru dar. (- http://www.kambodscha-spezialisten.com)

Angkor Wat wurde in etwa 37 Jahren erbaut als religiöse Stätte, wie auch als beabsichtigtes Grabmal des Königs. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Tempel aus diesem Grund gen Westen gerichtet ist – um die letzten Strahlen der untergehenden Sonne vor dem ewigen Dunkel einzufangen. Wir jedoch dürfen hier den ersten Sonnenstrahlen entgegenfiebern und diese tauchen Angkor tatsächlich in atemberaubendes Licht! Doch nachdem wir einige Postkartenbilder geknipst haben, beschließen wir weiterzuziehen und uns Angkor Wat am Nachmittag nocheinmal anzuschauen. Kleiner Tipp am Rande: vereinbart genaue Treffpunkte mit euren TukTuk-Fahrern! Es ist schwierig den richtigen unter den hunderten Wartenden zu finden, vor allem, wenn dieser noch gar nicht mit euch rechnet.

Einige Minuten – und je einem mit Omelette belegten Baguette vom Imbisswagen am Straßenrand – später, werden wir fündig und fahren weiter zum Bayon Tempel, dem Staatstempel, der im Mittelpunkt von Angkor Thom erbaut wurde.

Dieser ist wunder-schön zu der frühen Stunde und das Beste: Wir sind fast allein! Alle anderen Touristen sind wohl noch in Angkor Wat zugange…


Der Bayon besticht durch seine 54 Türme, von denen einen über 200 steinerne Gesichter des Lokesvara, einem Mahayana-Buddha, zu beobachten scheinen.
Als dann die nächsten Touris eintreffen, geht es für uns weiter zu dem Tempelkomplex Preah Khan, einer ursprünglichen Klosterschule, von dem ich besonders begeistert bin.

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Preah Khan – die wahre Idylle

Er wirkt auf den ersten Blick weit weniger gewaltig als zuvor Angkor Wat und der Bayon, aber er ist unübertroffen an kleinen Überraschungen. Zunächst laufen wir von der äußeren Mauer kommend unter Bäumen hindurch, die die Kulisse noch idyllischer machen. Hier lebten früher die Mönche und Studenten der Klosterschule. Die zweite Mauer schließt das religiöse Zentrum ein, in dem sich eine Ansammlung von kleinen Heiligtümern und Tempeln befindet. Hier nehmen wir uns Zeit und erkunden einfach alles. Es gibt keine Absperrungen, nur die Natur, die an einigen Stellen Barrieren schafft. Abgesehen davon kann man sich frei bewegen. Besonders gefallen uns die Halbreliefs, die einst Buddhas darstellten, aber während einer kurzzeitigen Hinduisierung Angkors nach dem Tod des Erbauers Jayavarmans VII. von geschickten Steinmetzen in hinduistische Asketen umgewandelt wurden (Neuhauser, S. 176).

 

Der nächste Tempel dieses großen Rundganges, Neak Pean, ist nach dem davorigen ein wenig enttäuschend. Er ist mitten in einem Wassergraben errichtet und überhaupt nicht zugänglich… Ein kleiner Dämpfer für unseren neu gefundenen Entdeckergeist. Aber ich schätze, in diesem Tempel ist wahrlich der Weg das Ziel:

Um den Tempel zu erreichen, laufen wir über einen sehr langen Holzsteg, der umgeben ist von Moor. Dieses wurde laut Neuhauser einst künstlich angelegt, um das Weltenmeer zu symbolisieren. In seiner Mitte befindet sich eine Insel und in deren Zentrum ein Teich mit dem Tempel selbst.

Der Teich ist eine Nachbildung des Anavatapta-Sees im Himalaya, der laut der hinduistischen Legende am Gipfel des Universums liegt. Besonders fasziniert uns, dass das außenliegende Moor ziemlich tot wirkt, sobald man aber die Mauern zu der Insel überschreitet, wird alles grün und strotzt vor Leben.

 

Ta Som – der nächste Stopp – ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Mittlerweile ist es schon etwas später am Tag und wir treffen etwas mehr Touristen an als noch zuvor. Die Besucher verteilen sich aber über den kleinen Tempel, der dem idyllischen Preah Khan ähnelt und wer dem Weg bis zum Ende folgt, wird mit einem spektakulären Anblick belohnt.

ehemaliger Haupteingang des Ta Som Tempels

ehemaliger Haupteingang des Ta Som Tempels

Der ehemalige Haupteingang wird von den Wurzeln zweier gigantischer Würgefeigen umrankt. Am Wasserbecken sitzend, das kühle Wasser einer Kokosnuss schlürfend und den tollen Anblick genießend, pausieren wir ein Weilchen.

Auf dem Weg zu dem Tempel Pre Rup legen wir einen kurzen Zwischenstopp am östlichen Mebon ein, der früher eine Insel inmitten eines Wasserreservoirs war. Die Anlegestellen liegen heute jedoch im Grünen.

Pre Rup ist ein dreistöckiges Bauwerk mit fünf Türmen, deren Dach aus Ziegeln konstruiert ist. Wegen den damals hell getünchten Türmen wurden der östliche Mebon und Pre Rup auch die weißen Tempel genannt. Pre Rup diente dem Bau des Tempels Angkor Wat als Vorbild, dessen Türme im Südwesten von der oberen Plattform aus erkennbar sind.

Wir schauen uns alles an und lassen uns von der Atmosphäre mitreißen. Nach einem kleinen anschließenden Mittagessen bestehend aus frisch aufgeschnittener Ananas, Mangos, Melone und Bananen, brechen wir dann auf zu dem letzten Halt unseres heutigen Rundgangs.

Am Nachmittag steht also noch einmal Angkor Wat auf dem Programm. Diesmal kommen wir von der Ostseite, was ich jedem nur empfehlen kann. Wir laufen zwischen den Wasserbecken unter grünen Bäumen hindurch und kommen erst zu einem kleinen Tempel, den wir gar nicht erwartet haben. Anschließend erscheinen vor uns die bereits erwähnten, monumentalen Türme des Angkor Wats – riesengroß und architektonisch sehr beeindruckend.

Die Flachreliefs sind sehr spannend. In den Stein gearbeitet und wunderschöne, sowie fürchterliche, Geschichten erzählend. Doch trotz der Bekanntheit und der Größe Angkor Wats gefallen mir die kleinen der Natur überlassenen Tempel einfach besser. Vielleicht sind mir hier zu viele andere Touristen unterwegs, vielleicht ist es auch zu spät oder zu heiß… Ich kann mich nicht konzentrieren und werde diesem geschichtsträchtigen Tempel nicht gerecht.

Am Abend bitten wir einen TukTuk-Fahrer uns zu dem 12km entfernten Berg Phnom Krom zu bringen ($7), auf dem man laut Reiseführer die schönsten Sonnenuntergänge genießen kann. Wir brauchen etwa 15 – 20 Minuten bis zum Gipfel, auf dem ein Tempel aus dem 10. Jahrhundert thront.

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Offiziell ist ein Angkor-Ticket notwendig, kontrolliert werden wir hier aber nicht. Wir versuchen den Tonle Sap See im Süden auszumachen, aber das Wasser ist durch die lange Trockenzeit so weit zurückgegangen, dass nur noch ein schmaler Streifen Wasser am Horizont erkennbar ist. Schade… Und doch lohnt sich der Besuch. Zwar trudeln kurz vor Sonnenuntergang noch einige andere Besucher ein, aber es ist wirklich nicht sehr überladen und der Sonnenuntergang sieht wirklich schön aus von hier oben.Als wir ankommen, ist außer einigen einheimischen Kindern niemand dort. Die Kinder springen in den Bäumen herum und reißen die Blätter und Blüten ab, aus denen sie später Suppe kochen… Denke ich. Ihr Englisch ist gerade gut genug, um uns zu bedeuten, dass sie die Blätter essen. Ich stecke mir einige in die Tasche, um den TukTuk-Fahrer später danach zu fragen, der am Fuß des Berges auf uns wartet.

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Nachdem die Sonne dann verschwunden ist, steigen wir den Berg wieder hinab und in unser TukTuk ein. Der Fahrer erklärt mir, dass die Blätter, die die Kinder gesammelt haben, einen von Malaria heilen. Und ich habe mir vorab teure Prophylaxe in der Apotheke gekauft… Aber als ich eines der Blätter probiere und fürchterlich das Gesicht verziehen muss, weil ich noch nie in meinem Leben etwas so Bitteres gegessen habe, zweifle ich ein wenig. Muss etwas so Bitteres nicht giftig sein? Oder sollte ich meine Medizin zukünftig wie Mary Poppins mit einem Löffelchen voll Zucker versüßen?

Der Fahrer setzt uns am Nachtmarkt ab, wo wir den Abend bei leckerem Essen ausklingen lassen. Wir beobachten das rege Treiben – Roller, die kreuz und quer fahren; Dampfwolken, die aus den Kochtöpfen der Garküchen am Straßenrand aufsteigen; TukTuk-Fahrer, die immer bereitstehen, um einen gemütlich nach Hause zu bringen; einige Touristen, die erschöpft sind von den Strapazen des Tages; andere Touristen, für die der Abend gerade erst beginnt… Wir schaffen es gerade noch zu zahlen und uns Fahrräder für den nächsten Tag zu besorgen bevor uns die Augen zu fallen und Siem Reap ohne uns ins Night Life startet.

Der Kleine Rundgang

Der zweite Morgen. Die Betten sind bequem. Die Fahrräder müssen wir erst abends um 21Uhr abgeben. Sie kosten uns je $2 für genau 24 Stunden. Und doch quälen wir uns schon jetzt aus dem Bett, denn wir wissen genau, dass wir mit noch leeren Tempeln belohnt werden. Direkt nach Sonnenaufgang brechen wir auf: 6km bis zu den Toren Angkor Wats. An der Gabelung halten wir uns rechts und fahren weitere 6km bis zu dem Tempel Srah Srang. Ich sende stumme Stoßgebete zum Himmel… Der Verkehr macht mich ganz wahnsinnig. Einmal ertönt ein Hupen so dicht hinter mir, dass ich kurzerhand in den Graben fahre… Ups. 🙂

DSC01016Irgendwann ist die Fahrt aber überstanden und wir begutachten die Tempel Srah Srang und Bantei Kdei, die nahtlos ineinander übergehen. Charakteristisch für Bantei Kdei ist die chaotische Bauweise. Gänge und Räume reihen sich scheinbar wahllos aneinander. Wir erkunden jede Ecke und fühlen uns in eine andere Zeit versetzt. Eine Zeit, in der der Tempel noch als königlicher Beichtstuhl oder, etwas später, als Krankenhaus diente.DSC01058

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Auf dem Rückweg fangen uns zwei kleine Mädchen ab und wollen uns allerlei Dinge verkaufen: Magneten für den Kühlschrank, kleine Nachbildungen von Tempeln, Postkarten… „10 for one dollar! Look: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 – all for one dollar!“ Bald verstehen sie, dass wir nichts kaufen wollen und fragen uns nach Keksen, Süßigkeiten oder Papier. Papier, um Tagebuch oder den Freundinnen Briefe zu schreiben. Ich nehme mir fest vor, meinen Rucksack gleich nachmittags mit allem auszustatten. Die beiden tun mir sehr Leid, aber ich bin ehrlich froh, schnell wegzukommen. Es ist unangenehm ihnen so gar nichts da lassen zu können.

 

 

 

Die Fahrt geht weiter – der Straße folgen wir um eine Linkskurve, dann biegen wir einmal rechts ab. Ta Prohm, Drehort des Films Tomb Raider – aus gutem Grund.
Der Tempel Ta Prohm wird auch der „Dschungel-Tempel“ genannt, da er der Natur überlassen und nicht von Archäologen freigelegt wurde. So können Besucher nur einige wenige Wege beschreiten. Ta Phrom zählt mit zu den größten Tempeln von Angkor und ich schätze, dass Touristen schon bald mehr von ihm sehen werden. Während unseres kurzen Besuchs wird fleißig restauriert und freigelegt. Die Bauarbeiten sind gar nicht weiter störend, denn es gibt trotzdem viel zu bestaunen:

Die Natur ist ohnehin überwältigend. Aber als die Sonne durch die Bäume auf diese uralten Ruinen fällt, erleben wir einen wahrhaft magischen Moment. Links im Bild hält Tristan kurz inne, die Augen geschlossen, und genießt die Sonnenstrahlen bevor wir weiterfahren zum Angkor Thom Komplex.

 

 

 


Die Tempel und Terrassen des Angkor Thom Komplexes sind atemberaubend! Nicht umsonst nennt man ihn auch „die große Hauptstadt“.


 

 

Das Siegestor

Das Siegestor

Insgesamt gibt es fünf Stadttore. Vier sollen die Himmelsrichtungen symbolisieren und befinden sich jeweils in der Mitte zwischen den Eckpunkten der Mauer. Die Straßen, die durch sie hindurchführen schneiden sich genau im Zentrum von Angkor Thom, wo der Bayon steht. Das fünfte Tor, das Siegestor, liegt an der Ostseite, auf Höhe der Elefantenterrasse. (Neuhauser, S. 159)

Eine der schönsten Erinnerungen soll die Begegnung mit Einheimischen in der kleinen Tep Pranam Pagode bleiben:

Ich bete mit ihnen und sie segnen mich. Dazu legen sie mir ein geflochtenes Band an und berühren meine Hände. Später mache ich einige Fotos von den Kindern, die liebend gerne vor meiner Kamera posen und sehe ihnen beim Murmeln spielen zu.

 

 

Steinlöwen bewachen den Eingang zu Angkor Thom, aber offenbar sind sie keine guten Wächter, denn kaum bin ich über die Schwelle getreten, begegne ich einer giftgrünen Schlange. Sie erschreckt sich vermutlich genauso wie ich, denn wir rennen, bzw. schlängeln, uns in entgegengesetzte Richtungen davon. Kaum erwähnenswert, dass ich für heute erst einmal genug habe von Neuem, Exotischem… Und möglicherweise Giftigem…

Viel lieber bestaune ich den definitiv ungiftigen Affen, den wir auf dem Rückweg am Straßenrand treffen.

Auf dem Weg zurück in die Stadt treffen wir dieses hungrige Kerlchen und reichen ihm gleich eine übriggebliebene Banane. Welch schöner Abschluss.

Auf dem Weg zurück in die Stadt treffen wir dieses hungrige Kerlchen und reichen ihm gleich eine übriggebliebene Banane. Welch schöner Abschluss.

Nach dieser märchenhaften 17km langen Rundfahrt müssen wir die Räder schweren Herzens wieder abgeben. Das Erlebnis auf dem Fahrrad war viel intensiver als die Rundfahrt mit dem TukTuk tags zuvor.
Zwei kleine Tipps: Merkt euch sehr gut, wo genau ihr sie geliehen habt. Die Stadt sieht bei Nacht anders aus als bei Tag! Und all denjenigen, die so ihre Problemchen mit der lieben Sonne haben, empfehle ich für Ausflüge zu Fuß oder mit dem Rad einen richtigen Sonnenhut, statt einer einfachen Kappe, wie ich sie auf habe. Sonnenbrand bleibt mir zwar erspart, aber da ich die Sonne auf dem kompletten Rückweg im ungeschützten Nacken habe, darf ich mich anschließend mit einem Sonnenstich und der einhergehenden Übelkeit herumplagen.

Gott sei Dank ist diese am nächsten Tag wieder verflogen, denn wir haben wieder große Pläne! Doch diese Erlebnisse kommen mit dem nächsten Blogeintrag…

Ich freue mich, von euch zu hören – als bald, li hai!

Eure Lisa – xoxo

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5 Antworten zu Die Tempel von Angkor Wat

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  2. Jo schreibt:

    Nur ein ganz klitzekleiner Hinweis: warum muß man einen Tuk-Tuk-Fahrer auf 12$ pro Tag herunterhandeln? Von den Einnahmen dieses Fahrers, die beileibe nicht jeden Tag 10$ betragen, lebt in der Regel eine Großfamilie mit mehr als 10 Personen. Warum gönnen Touristen, die sich eine Reise nach Kambodscha leisten können dem Fahrer nicht 20 oder 25$ für einen Tag Arbeit. Ganz nebenbei bemerkt muß er auch noch Treibstoff bezahlen und irgenwann sein Tuk-Tuk reparieren oder ersetzen.

    Gefällt 1 Person

    • weltentzueckt schreibt:

      Selbstverständlich muss man einen TukTuk-Fahrer nicht so weit herunterhandeln. Es ging mir lediglich darum zu zeigen, dass die für die jeweiligen Hotels arbeitenden TukTuk-Fahrer in der Regel weit mehr verlangen als gewöhnliche TukTuk-Fahrer, weil sie dem Hotel einen Abschlag zahlen. Einfach auf der Straße ansprechen und einen angemessenen Preis aushandeln – das erscheint mir sinnvoller. Das Pärchen, das uns sagte, sie hätten nur $12 bezahlt, haben den TukTUk-Fahrer auch nur von 15 auf 12 heruntergehandelt. Nicht von 25 oder was weiß ich… Das hätte ich vllt hinzufügen sollen.
      In der Hauptsaison muss man vermutlich mehr zahlen. Aber Ende Februar gingen die Touristenzahlen bereits zurück und Touristen für $12 zu fahren, ist für die Menschen dort besser als gar nicht zu fahren. Mal davon abgesehen verdienen TukTuk-Fahrer in Siem Reap vergleichsweise gut. Wer ein TukTuk unterhalten kann, hat eine sichere, gute Einnahmequelle. Andere Berufe sind leider noch weit weniger bezahlt. 😦

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  3. DIDI schreibt:

    Hallo Jo, 12$ sollte man zahlen, weil es schon sehr gut für Kambodscha ist.
    Jeder kann mehr zahlen, man kann auch spenden, aber dann bitte nicht an einen Tuk-Tuk-Fahrer, der in der Regel schon s e h r gut verdient, sondern an eine kambod. Familie, die sich nicht einmal ein TUK-Tuk leisten kann, auch nicht zum Ausleihen, um damit bei Touristen Geld zu verdienen, sondern die ihr oder ein Reisfeld bestellen muß, um leben zu können.

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